Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung zu Dresden vom 07.02.10
Februar 9, 2010
Mitschnitt der Veranstaltung am 7. Februar 2010 in der K9 (Berlin)
Staat.Nation.Dresden.Scheisse.
Von Bomben und Nazis, Gedenken und Deutschland.
Diskussionsveranstaltung mit Avanti – Projekt undogmatische Linke (No Pasarán!), ¡Venceremos! Antifa Dresden (Keine Versöhnung mit Deutschland) und TOP B3rlin Den Rest des Beitrags lesen »
Lerchenstraße nachgebaut
Februar 8, 2010
Der Überfall auf eine Hamburger Polizeiwache und ein Gebäude des BKA in Berlin hatte ja damals ein ein Riesenecho in den Medien erzeugt. Bei Ebay kann man jetzt ein Diorama vom Anschlag auf die PK16 ersteigern.
(via)
Pantha du Prince – Stick To My Side
Februar 7, 2010
Another Day kam neulich mal drauf zu sprechen, als ich in seiner Küche zu Gast war, aber ich wusste da noch nicht, dass Pantha du Prince ein neues Album an den Start bringt. Das ist nun eine Weile her und das Ding ist draußen. Daher hier nun ein Youtube-Video zu “Stick To My Side”.
(P.S.: Wenn another day ne ausführliche Besprechung machen will, poste ich die auch.
)
Leave An Impression
Februar 7, 2010
Noch mal was mit Widmung. Das hier geht an den Berberking, der so gerne Whisky anderes Braunes säuft:

Für another day …
Februar 6, 2010
… und die UK Funky WG.
(Na ja, so ganz stimmt das ja nicht.
)
(/via)
Rostock: Der Pölchow Prozess am Landgericht, Tag IV
Februar 5, 2010

Neue Beweisanträge – Prozess geht weiter
Der Prozess gegen die Angreifer von Pölchow am Landgericht Rostock geht weiter. Nachdem die Anwälte der Nebenklage und der Verteidigung neue Beweisanträge gestellt haben wird es vor einer möglichen Verurteilung mindestens zwei weitere Prozesstage geben. Gehört wurden am heutigen Tage drei Polizisten, die über ihren Einsatz unmittelbar nach dem brutalen Übergriff aussagten. Einer der Beamten berichtete dabei von vielen Blutspuren und ausgerissenen Haarbüscheln im zerstörten Zugabteil. Da bereits viele Zeugen die Nazis -mit einziger und daher prägnanter Ausnahme des Angeklagten Grewe- als kurzhaarig beschrieben haben, ist dies als weiteres Indiz dafür zu werten, dass es sich bei Grewes Erklärung vom Prozessauftakt um eine Schutzbehauptung handelt.
An den folgenden Prozesstagen sollen u.a. die widersprüchlichen Aussagen des Lokführers durch weitere Zeugen überprüft werden. Dabei geht es um die Behauptung die zugestiegenen Festivalbesucher_innen seien ausnahmslos schwarz-vermummt gewesen. Des weiteren will die Verteidigung weitere Nazis hören, die in Pölchow aus dem Zug geworfen worden sein sollen. Für den folgenden Verhandlungstag ließ der Angeklagte Franke ankündigen, dass er eine Einlassung machen wolle.
Viele Nazis im Publikum
Eine Besonderheit des vierten Prozesstages stellte die große Zahl von Rechten dar, die sich in Rostock einfanden. Aus allen Teilen des Bundeslandes waren Nazis angereist, um die kränkelnde lokale Szene der Hansestadt beim Prozessbesuch zu unterstützen. Gemeinsam störten die Rechten die Verhandlung, bedrohten Besucher_innen des Prozesses und verhöhnten einen aussagenden Betroffenen. Dem Zeugen rief ein stadtbekannter Naziaktivist und Studienabbrecher zu, dass sie [die Nazis] seine Adresse auch schon hätten um ihm mit weiteren Gewalttaten zu drohen.
Wer weder ökonomisch noch sexuell auf seine Kosten kommt, hasst ohne Ende.
Interessante Randnotiz stellt dabei das bezeichnende Geschlechterverhältnis der anwesenden Naziszene dar. Über dreißig Männer und zwei Frauen – das spricht eine eindeutige Sprache. Dies mag auch die obessive Beschäftigung mit Sexuellem erklären, die die anwesenden Nazis immer offenbaren, wenn sie sich einen Moment lang unbeobachtet fühlen, als auch ihre zwanghaft erscheinende Vorliebe für sexistische Beleidigungen. Wer -durch eigene Versagungen zum einen und fehlende Möglichkeiten zum anderen- nie die Möglichkeit hat seinem Begehren nachzugehen, kann kein erwachsenes und erfülltes Verhältnis zur eigenen Sexualität entwickeln. Nazis wollen daher, wie es bereits Adorno und Horkheimer in den “Elementen des Antisemitismus” schrieben, keine Entspannung dulden, weil sie keine Erfüllung kennen; sie hassen ohne Ende.
Wie damals…
Februar 3, 2010
Ein vorerst letztes Mal zum Thema Schneechaos und die Folgen:

In Schwerin sind sogar die Bananen alle gewesen.
Wenn ich mir grad was wünschen könnte…(Update)
Februar 1, 2010

Das sogenannte Schneechaos in der Nacht vom Freitag auf den Samstag war ja sehr beeindruckend. Momentan wünsch ich mir eine Wiederholung, zumindest ist der Gedanke sehr reizvoll, dass auch in der nächsten Woche alles zusammenbricht, dann müsst ich mir über die Klausuren nicht so eine Birne machen…

Na, das hat doch mal geklappt! In Rostock sind derzeit zwar Temperaturen über Null Grad Celsius, aber das Chaos hält an. Das Schneechaos ist allerdings nicht nur eine Wetteranomalie, sondern offenbart dem aufmerksamen Publikum ein instruktives Schauspiel über die unvernünftige Einrichtung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Es geht also im Folgenden schon um Wetter, aber eben nicht nur. Den Rest des Beitrags lesen »
Schneemensch in der Waldemar Straße
Januar 31, 2010
(Foto via)
