Kellerleichen en masse

Januar 30, 2008

Ich merkte schon gestern, dass ich mal wieder viel zu wenig im first life unterwegs bin. Dementsprechend sind die letzten Beiträge allesamt Leseempfehlungen oder Kommentare auf andere „mediale Ereignisse“. Gestern Abend war ich allerdings mal wieder unterwegs und musste Bedenkliches über die äußerst repressive Sexualmoral in einer Rostockerszenekneipe hören. Da schreib ich noch mal ausführlicher drüber. Versprochen.

Nun aber noch einmal Internetmurks. Treas Gallagher hat mich aufgefordert es ihm gleich zu tun und eine kleine (notwendig unvollständige)Videographie der eigenen Musiksozialisation anhand von Youtubevideos anzufertigen. Das mach ich mal und fordere hiermit Knusperflocken auf selbiges zu tun (Stöckchen ;) ).

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Jede Zeit hat die Subkulturen, die sie verdient. Wenn Fler das kokkettieren mit dem Deutschtum hoffähig machen kann, warum sollen dann die Ostler nicht auch über Platte, Trabi und keine Bananen rappen?

P.S.: Ja, es scheint sich hier in letzter Zeit viel ums Ostlerdissen zu gehen. Aber Stolz auf Ostdeutschland nervt genauso wie Stolz auf Gesamtdeutschland.

Eigentlich wollte ich gestern abend schon längst auf dem Weg zum Median sein. Bei ARTE begann allerdings gerade TRACKS und diese Sendung habe ich bisher immer sehr gerne gesehen. Eine DSL Breitbandverbindung und dazu noch nebenjob-bedingte Daueraufenthalte im Internet können aber alles ändern. Wie und warum wird noch zu zeigen sein. Einstweilen holte ich mir aus dem Kühlschrank ein weiteres Bier. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufgepasst!

Man sagt: »Ihr Scheißdeutschen!« Das liegt an den Adjektivdeklinationen. Es bestehen drei verschiedene, abhängig davon, ob es einen Artikel gibt und ob er bestimmt oder unbestimmt ist. Beim Personalpronomen »Ihr« verhält es sich noch einmal anders. In diesem Fall muss man sich an der Adjektivdeklination mit dem bestimmten Artikel orientieren.

(via)

Auch bei Guido Knopp entwickelt sich ja des öfteren das Bedürfnis über ihn herzuziehen. Der Spiegel macht das auch ganz gut. …und Extra 3 auch.

Internetvideos zu jedem Anlass sind ja bei den Nazis der letzte, heiße Scheiß. Hier gibt es nun ein Video, dass logischer und konsequenter Ausdruck der Unterwanderung der Hardcore Szene durch die Nazis ist. NS Atzen erklären der Welt Straight Edge:

Eigentlich sollte man es dabei belassen über den Dialekt herzuziehen und Vermutungen darüber anzustellen, warum gerade diese illustere Runde über das schwierige Leben ungeliebter Kinder daherredet. Vielleicht könnte man noch konstatieren mit welch bezeichnender Körperhaltung die Nazis auf der Ebene non-verbaler Kommunikation ihre Redenschwingerei von Respekt wieder unterlaufen. Auch die Sprache selbst -zieht man den Ossi-Skurrilitätsfaktor ab- spricht Bände. Als autoritäre Charaktere haben sie sich selbst unterworfen und lauern nun darauf, bereit zur Gewalt, allen entgegen zu springen, die sich nicht ihren Entsagungen unterworfen haben. Dafür dass dieses Video in der eigenen Szene Werbung für eine Idee machen soll, hat es einen ziemlich bedrohlichen Unterton. Nicht zuletzt wird am Ende der Großteil der konsumierenden Kameraden als Schwächlinge und Verlierer bezeichnet. Im Prinzip sind die gezeigten Experten aber beste Aushängeschilder für das was sie anprangern wollen - Small Man, Big Mouth. Von Positivität, Respekt gegenüber sich und anderen ist nichts mehr übrig, statt dessen sieht man Möchtegern-Asketen, die sich in die Rolle fitter Krieger träumen.

Andererseits stellt sich die Frage, warum und für wen hier irgendetwas in seinem ursprünglichen und vllt. von einigen positiv gemeinten Sinne verteidigt werden soll. Letztlich ist das Problem an den Spinnern in dem Video nicht, dass sie SXE sein wollen oder dass sie Hardcore hören, sondern ihr Nazisein.

Wenn aber eine eigentlich politische Frage in Subkulturen ausgetragen werden soll dann eben so. In diesem Sinne: Let’s Fight White Pride!

DJ G-Soul – Das muss man Erleben – Funky Pussy Club, Hamburg

Noch besser ist aber eine Ankündigung des LT Club in Rostock:

Im Team sind 6 DJ´s und 3 Techniker , gespielt wird all das was man auch aus
den Clubs kennt in Sachen elektronischer Musik (Handz up, Jumpstyle
Hardstyle usw.), die geplante Tour durch die Clubs in Deutschland trägt auch
schon ihre Früchte egal wo die Damen und Herren von TG hinkommen wird
ausgelassen gefeiert.

:D :D :D

mothership

Januar 20, 2008

Das hier ist gerade jetzt am Sonntagnachmittag genau das Richtige. Gestern Abend erfolgte die erste Begehung der wiedergekehrten MS Stubnitz. Noch am Kai, an Land also, war eine riesige Traube von Menschen zu sehen. Als wir ankamen wurde bereits der Einlasstop praktiziert. Nur wer Karten hatte kam noch an Bord. Da wir uns auf die Liste setzen lassen hatten, konnten wir uns unter den mauligen Kommentaren der Wartenden durchs Gewusel schlängeln. Auf dem Bar Deck zeigte sich dann das wahre Den Rest des Beitrags lesen »