Geliebtes Internet #1

Januar 13, 2008

Der Breitbandzugang steht wieder. Virtuelle Lebenswelt du hast mich zurück. Besserscheitern bekommt neuen Content. Ich finde wieder statt.

13 Antworten zu “Geliebtes Internet #1”

  1. Thorsten sagte

    Aber hat denn die virtuelle nichts mit der realen Lebenswelt zu tun? Findet man online anders oder überhaupt statt? Mh…

  2. äähhem. Das war eine Ironie. Ich wollte mich darüber lustig machen, dass es mir doch etwas ausmacht, auf so was “unechtes” wie das Internet verzichten zu müssen.

    ;)

  3. keta minelli sagte

    sehr schön. ich konnte mit dieser plötzlichen mehr-zeit auch echt nichts anfangen.

  4. Thorsten sagte

    Mit Ironie kann ich gerade nichts anfangen ;-) Ich bitte um Veständnis.

    Dann schiebe jetzt mal ein wenig Content nach. Wie war es zum Beispiel in der Pampa?

  5. Waren an der Müritz war wohl wie es immer ist. Handyempfang haste nur, wenn der Wind günstig steht (oder wer weiß woran es sonst liegt). Tja also heißt es dann: Studenten allein im Wald.

    Seminar ging ja um Tibet. Gegen die Lobhudelei auf den Dalei Lama habe ich die Linie der KP nachgezeichnet und es dabei wohl auch etwas übertrieben. Es gab reichlich Marx-Paraphrase ausm Handgelenk, aber der “Ozean der Weisheit” is ja son Musterknabe in Demokratie, da zog der Vorwurf primordialer Codierungen der nationalen Identitätskonstruktion nicht so gut.

  6. Thorsten sagte

    “Was soll man machen, wenn die Leute in ihrer selbstgewählten Unmündigkeit im Beten vor sich hinrotten wollen.” Meinst du das? Da gibt es, wo ich gerade bin, auch so einige…

    Und sonst: Wildschweine oder Wölfe gesehen? :-)

  7. Keine Tiere, nur Teile davon auf unseren Tellern. ;)

    Und ja genau: Es ging um das Menschenrecht auf selbstgewählte religiöse Unterdrückung sowie um das Menschenrecht auf kulturelle Autonomie d.h. das Recht von der Alphabetisierung und Ähnlichem nicht behelligt zu werden. Ich hab dann das einzig Mögliche darauf Antwortbare vorstellen wollen:

    “Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks.”

  8. knusperflocken sagte

    ich habe ja die ganze zeit nach diesem geilen waren – radiowerbespot gesucht, vielleicht erinnert ihr euch, so unter dem motto: “waren an der müritz ist ne geile chillout-zone” oder so. leider habe ich ihn nirgends zum download/ verlinken gefunden, aber hiermit setze ich ein getränk in der median-lounge als “finder”-lohn aus. da fällt mir ein, 1) was ist eigentlich primordiale codierung und 2) was hast du erwartet, student_innen alleine in der unendlichen weite des müritz-nationalpark, umgeben von wald, da ist der dalai lama nicht mehr weit.

  9. Bernard Giesen – Primordiale Codes kollektiver Identität

    „Wenn eine Unterscheidung zwischen innen und außen auf Geschlecht oder Generation, Verwandtschaft oder Herkunft, Ethnizität oder Rasse beruht dann sprechen wir von primordialen Codes. Primordiale Codes binden die grundlegende Differenz zwischen uns und den anderen an ursprüngliche und scheinbar unveränderbare Unterscheidungen, die an jene Strukturen der Welt gebunden sind, die wir als gegeben betrachten und von der Veränderung durch Diskurs, Tausch und Wahl ausnehmen.“ (Giesen, Bernhard: Kollektive Identität – die Intellektuellen und die Nation 2, Suhrkamp, Frankfurt a.M., 1999 )

  10. knusperflocken sagte

    okay, mit dem argument hast du natürlich gleich all die “guten demokraten” gegen dich

  11. knusperflocken sagte

    ps: kannst du das buch empfehlen ???

  12. geht so. kann man mit arbeiten und es ist noch nicht so dramatisch veraltet.

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