Greifswald: Burschenschaftler greifen an
November 2, 2009
Burschenschafter der Rugia haben in Greifswald das linke Internationale Kulturwohnprojekt angegriffen. (Mehr lesen)
Useless über den Mob von Gadebusch
Oktober 30, 2009
Achtung Fuxjagd!
Oktober 7, 2009
Das sind nicht die Saufproleten Niklotstreet
Dieser Tage werden die Erstsemester in der Stadt herumgeführt und auch die jungen Männer mit albernen Mützchen, peinlicher Montur und merkwürdigen, mehrfarbig gestreiften, Schärpen sind wieder unterwegs. Hier ein paar Infos zu Burschenschaften und Korporationen:
„Burschenschaften & Studentenverbindungen“ – Reader des apabiz e.V.
Honneth vs. Sloterdijk
September 29, 2009
Der sog. „müde Wahlkampf“ wurde allenthalben damit begründet, dass sich weder SPD noch CDU vor einer Wahl dazu äußern wollten wie die Zeche in Zeiten der Krise zu zahlen sei. Nun werden wir es bald erfahren. Vor diesem Hintergrund ein Hinweis auf eine Auseinandersetzung zwischen Axel Honneth und Peter Sloterdijk.

Wir erinnern uns noch alle an den Vorstoß, den letztes Jahr zwei Wirtschaftswissenschaftler der Universität Chemnitz unternahmen. Friedrich Thießen und Christian Fischer hatten herausgefunden, dass 132 Euro Hartz IV im Monat reichen. Und wir erinnern uns alle sicherlich der Emotionen, die diese Nachricht hervorrief: Auf die Fresse sollen sie kriegen und zwar richtig, oder mindestens fortan nur noch mit 132 Euro pro Monat leben. Den Rest des Beitrags lesen »
Das Video vom „Einsatz“ der Bullen in Berlin macht im Netz gerade die Runde. Hier ein paar Links mit denen es zu allen wichtigen Sachen geht.
Das besagte Video zum Download
Der CCC fordert Kennzeichnungspflicht für Bullen
Das ganze ist ja eigentlich nüscht neues. Also das Bullen machen, was Bullen machen. Hier haben sie es allerdings – und das ist mal das Erfreuliche- mit Nerds zu tun, die sich mit Medien auskennen und die üblichen Bullendesinformationsstrategien unterlaufen können. Und so können und werden hoffentlich mal mehr Menschen als sonst lernen, objektiver an das Verhalten polizeilicher Einsatzkräfte heranzugehen.
Tatort: Bahnhof Kavelstorf

Die einen kommen mit dem Kreuzfahrtschiff…
Die Zeiten in denen Touristen und Durchreisende von prügelnden Horden der eingeborenen Bevölkerung heimgesucht wurden, sind, so scheint es, einstweilen vorbei. Während in der Mitte der 1990er Jahre mecklenburgische Jungmänner an den Stränden und Zeltplätzen um Wismar für Angst und Schrecken sorgten, ist das Tourismusland MV heute darum bemüht, eine saubere Weste zu behalten. Den Rest des Beitrags lesen »
„Tinitus statt Faschismus“ – Festival in Boizenburg
Juli 19, 2009
Am Samstag dem 18. Juli fand in Boizenburg das Festival Tinitus statt Faschismus erfolgreich und friedlich statt. Begleitet wurde es sowohl durch skandalöse Schikanen von Verwaltungsbehörden und Polizei, als auch von der Hetze der Boizenburger Neonazis, gegen deren Aktivitäten sich das Festival richtete. Gespielt haben neben lokalen Bands auch bekanntere Punkcombos unter anderem auch Feine Sahne Fischfilet. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Reaktionen in Rostock nach dem Naziangriff
Juli 15, 2009
Noch immer stehen auch in Rostock viele Antifaschist_innen unter dem Eindruck des versuchten Mordes von Berlin. Vier Nazis aus Brandenburg hatten versucht einen 22 Jährigen Genossen mit einem sog. Bordsteinkick zu ermorden. Nachdem es am Montagabend gegen Ende einer spontanen Solidaritätsdemonstration nach einer Provokation der Polizei zu einem Ausbruch der aufgestauten Wut kam, fand heute die erste Sitzung der neugewählten Bürgerschaft begleitet durch einen Großeinsatz der Polizei statt. Auch in den lokalen Medien fanden die Reaktionen der Antifaschist_innen auf den Mordversuch der Nazis in Berlin einen Widerhall. Mit dem Geschmiere der Lokaljournaille setzt sich Red_Angel auf Indymedia kritisch auseinander. (>>hier<<)
Auch im Stadtmagazin 0381 wird ein Bericht via Kommentarspalte diskutiert. Dort meldet sich ein Kalle2 mit einem Beitrag zu Wort der hier vollständig zitiert werden soll:
Herrlich, wie die Dinge reduziert werden.
Ihr und auch sonst niemand würde darüber schreiben, wenn nichts gewesen wäre, wenn einfach ein paar besorgte Menschen durch die Gegend gelaufen wären und jedem ruhig gesagt hätten, was ihnen nicht passt. Leider Gottes ist es in unserer Medienlandschaft so, dass Dinge laut und auffällig sein müssen, damit berichtet wird. Wenn dabei noch lauthals der Grund für die Aktionen gebrüllt wird, bemüssigt sich dann vielleicht noch ein Journalist und schaut mal nach was das denn sei (-> seltenster Fall) Bspw. haben im Plenarsaal des Schweriner Schlosses 30 AntifaschistInnen friedlich gegen Nazis demonstriert. Wurde darüber berichtet? Nein!
Heute Nachmittag bei der Mahnwache vor dem Rathaus stand ein Kameramann des NDR mit seinem Redakteur die gesamte Zeit rauchend in der Ecke. Erst als es zu einer Verhaftung eines NPD-Sympathisanten kam, schrie der Redakteur seinen Kameramann an: „Da geht’s los! Halt drauf!“ Zum Glück war die Szene da schon vorbei, sodass sich der Redakteur doch noch um Interviews bemühen musste.Klar ist, das Gewalt verurteilt gehört und abstoßend ist, aber die Nazis laufen durch Städte und verprügeln z.T. willkürlich Menschen und nehmen deren Tod zumindest billigend in Kauf. Soll man sowas ignorieren gar akzeptieren? NEIN! Das kann und darf nicht sein.
Auch hier wird immer nur nach der Sensation gesucht.
Deshalb wird sie vermutlich hin und wieder auch mal geliefert, um sich Gehör zu verschaffen muss man das taube Volk scheinbar immer öfter auch mal anschreien. (Brandschatzen ist auch für mich dabei kein Mittel)Hat denn die Nummer 6 irgendwelche Vorschläge, um auf diese Missstände anders aufmerksam zu machen oder bezieht sich dein gesamtes Handeln auf selektive Verurteilung von Dingen, die im allgemeinen Konsens nicht akzeptiert und ohnehin verurteilt werden.
Auch auf dem Blog von Feine Sahne Fischfilet findet sich ein Statement zu aktuellen Situation.
In Berlin versucht indes die politische Polizei den Mordversuch als Selbstverschulden darzustellen. Auch gegen das Opfer wird nun ermittelt. Allerdings scheint sich die Berliner Linke endlich aus der Schockstarre gelöst zu haben. In der Dienstagnacht wurde der Nazitreffpunkt aus dem die Täter am Sonntagmorgen kamen im Rahmen einer militanten Aktion entglast.
